Geschichte der Grünau
Das Quartier Grünau ist ein sehr junges Quartier. Es liegt zwischen der Limmat und dem Stadtkreis Altstetten, nur wenige hundert Meter unterhalb der Europabrücke. Das durch Gräben und Tümpeln durchzogene Riedland wurde bis 1940 nur gering landwirtschaftlich genutzt. Wegen seiner schönen Lage an der Limmat und der Nähe zum Stadtkern eignete sich dieses Land zur grossflächigen Bebauung.
1971 wurde die Überbauungsgemeinschaft „Grünau“ gegründet. Sie setzte sich zusammen aus den 4 Baugenossenschaften „Frohes Wohnen“, Gewobag, Röntgenhof und „Sunnige Hof“, sowie der Stadt Zürich und als privater Bauherr die Peter Halter AG. Der Stadtrat Zürich bewilligte im Juni 1972 den Bau von 18 Wohnhochhäusern und der Heizzentrale. Den Werkvertrag für die Erstellung der Wohnungen erhielt die Generalunternehmung Karl Steiner AG, grösster schweizerischer Bauunternehmer. Auf einem Areal von 85‘000 Qaudratmetern entstanden zwischen 1973 und 1975 455 neue Wohnungen.
Das Konzept, das für die Gesamtüberbauung erarbeitet wurde, umfasste insgesamt 617 1- bis 5- Zimmerwohnungen, eine Alterssiedlung für 83 MieterInnen und ein Alterswohnheim, das bis zu 88 Gäste aufnehmen kann. Auch ein Primarschulhaus mit einer Turnhalle und einem Schwimmbad, ein Tageshort, ein Kindergarten und ein Gemeinschaftszentrum waren schon in der Planung beinhaltet.